Autorin:

Eva Reuter

 

Pastoralreferentin in der Citypastoral Kirche & Co., Darmstadt

 

 

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Das Familienmagazin für Darmstadt und Umgebung

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Ein Gedanke für unsere kleinen Leser:

„Das macht man nicht!“

 

Den Satz kennen viele Kinder. Aber warum soll „man“ manche Dinge nicht machen?

 

Viele der „Benimm-Regeln“ sind einfach festgelegt. Manche Regeln sind auch nicht logisch, und manchmal unterscheiden sie sich von Familie zu Familie oder von Land zu Land.

 

So ist es in Asien zum Beispiel sehr unhöflich, sich vor anderen Menschen die Nase zu putzen. In Deutschland ist es aber ganz normal. Vielleicht habt ihr auch schon erlebt, dass man bei manchen Leuten die Schuhe vor der Wohnung auszieht, wenn man höflich sein will. Dabei ist es so, dass es nicht darum geht, wie ich etwas gemeint habe, sondern wie die anderen Menschen es verstehen.

 

Deshalb ist es wichtig, Benimm-Regeln zu kennen. Jemand, der zum Beispiel nie „Guten Tag!“ oder „Danke“ sagt, gilt schnell als unfreundlich. Bei allen Benimm-Regeln geht es letztlich darum, die anderen Menschen mit Respekt zu behandeln. Für Christen gibt es dazu einen wichtigen Satz. Er heißt „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ und steht in der Bibel. Mit der Zeit hat sich daraus ein Sprichwort entwickelt: „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg auch keinem andern zu.“ Wer sich daran hält, lebt automatisch rücksichtsvoll und damit auch höflich. Höfliche Menschen tun also etwas für eine gute Gemeinschaft.

 

Diese Gedanken sind auch in vielen anderen Religionen wichtig. Welche Benimm-Regel genau wichtig ist, hängt immer davon ab, wo ich gerade bin. Aber wenn ich möchte, dass andere mich als freundliche und höfliche Person sehen, ist es gut, solche Regeln zu kennen. Dann weiß ich, wann ich mit den Händen essen darf und wann lieber nicht! So gesehen, ist gutes Benehmen

(k)eine Glücksache!

 

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