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Autoren:

Dr. Miriam und

Dr. Christian Ude

 

Fachapotheker für Arzneimittelinformation, Stern Apotheke Darmstadt sowie Lehrbeauftrage an der Goethe Universität Frankfurt am Main

 

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Das Familienmagazin für Darmstadt und Umgebung

GRASHÜPFER-Schriftzug

Die Hausapotheke erklärt

 

Teil 1: Antiallergika

 

In den meisten Familien und Haushalten sind mehr oder weniger umfangreiche Hausapotheken vorhanden. Häufig „wachsen“ diese Hausapotheken über die Zeit mit immer wieder hinzugekauften Arzneimitteln und sonstigen Präparaten stetig an.

 

Folge ist eine Sammlung teilweise angebrochener Arzneimittel gegen vielfältige gesundheitliche Probleme. Doch sind alle diese Präparate gefahrlos einzunehmen? Für wen aus der Familie ist welches Arzneimittel aus der Hausapotheke geeignet? Was ist bei der Einnahme zu beachten, bzw. mit welchen unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist zu rechnen?

 

Wir, Dr. Miriam und Dr. Christian Ude, sind Apotheker in unserer Stern Apotheke in Darmstadt und werden Ihnen einzelne Arzneimittelgruppen aus genau dieser Hausapotheke erklären, auf Gefahren hinweisen und passende Tipps zur Einnahme geben.

 

Gerade jetzt im Frühjahr erleben leider nicht wenige Menschen wieder erste Symptome einer Allergie: die Nase läuft, die Augen tränen, jucken oder brennen. Ein einfacher Spaziergang durch die Natur kann zu heftigen Problemen wie z.B. Niesattacken bei den Betroffenen führen.

 

Zur Linderung der Allergiesymptome bieten sich viele verschiedene Möglichkeiten an: oft werden die Wirkstoffe Loratadin oder Cetirizin, die die Ausschüttung des Botenstoffes Histamin beeinflussen, üblicherweise abends eingesetzt. Beide werden in Tabletten, aber – gerade für die kleinen Patienten – auch als Tropfen oder Saft angeboten, was die Einnahme erleichtert. Außerdem stehen für lokal begrenzte, ebenfalls akute Probleme, wie z.B. ein ausgeprägtes Augen- oder Nasenjucken, antiallergische Augentropfen oder Nasensprays mit vergleichbaren Wirkstoffen zur Verfügung.

 

Setzt man dagegen den Wirkstoff Cromoglicinsäure ein, so muss man diesen schon vor den Symptomen anwenden, denn dieser wirkt vorbeugend und nicht akut. Seltene, aber unangenehme Nebenwirkung von Loratadin und Cetirizin ist ein Müdewerden.

 

Unterstützt werden kann die Therapie durch das Reinigen der Nase, z.B. mit Kochsalzhaltigen Nasenspülungen oder dem Einsatz einer Nasendusche. Gründliches Waschen der Haare und Kleidung oder Duschen nach einem Spaziergang kann Allergene entfernen.

 

 

 

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