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Autoren:

Dr. Miriam und

Dr. Christian Ude

 

Fachapotheker für Arzneimittelinformation, Stern Apotheke Darmstadt sowie Lehrbeauftrage an der Goethe Universität Frankfurt am Main

 

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Das Familienmagazin für Darmstadt und Umgebung

GRASHÜPFER-Schriftzug

Souveräner Umgang mit Reiseübelkeit

 

Mit Kindern fröhlich reisen

 

Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit im Jahr. Egal, ob mit dem Auto, mit der Bahn oder mit dem Flugzeug gereist wird, die Gefahr für eine quälende Reiseübelkeit bei Kindern besteht leider sehr häufig.

 

Oft wissen die Eltern bereits von vorangegangenen Reisen, dass eine Reiseübelkeit droht. Will man der Problematik so gut wie möglich vorbeugen, so empfehlen sich gut bekömmliche belegte Brote, Obst, Tee oder stilles Wasser vor und während der Fahrt.

 

Idealerweise verzichtet das Kind unmittelbar vor der Reise auf Milchprodukte wie Eis und kohlensäurehaltige Getränke.

 

Im Auto sitzt das Kind möglichst weit vorne und verzichtet beispielsweise auf Lesen oder Computerspiele. Im Zug sollten Betroffene möglichst in Fahrtrichtung sitzen.

 

Viel frische Luft hilft ebenfalls, was gerade bei Schifffahrten durch einen Besuch an Deck zu erreichen ist. Auch das Fixieren des Horizonts hilft dem Gleichgewichtssinn.

 

Für alle Fälle, in denen diese Tipps und Tricks vor und während der Reise nicht ausreichen, sollte in der Reiseapotheke der Familie ein passendes Arzneimittel vorhanden sein. Die Möglichkeiten sind je nach Alter und etwaigen Vorlieben des Kindes vielfältig: Neben klassischen Tabletten sind Zäpfchen, Saft oder auch Kaugummis möglich.

 

Während Zäpfchen vornehmlich für sehr kleine Kinder eingesetzt werden, bieten sich gerade die Kaugummis für Kinder ab 6 Jahren an, sofern sie im Umgang mit Kaugummis versiert sind. Die in der Regel eingesetzten Wirkstoffe dämpfen das Brechzentrum und verhindern somit Übelkeit und Erbrechen. Es besteht theoretisch die Gefahr einer dämpfenden Wirkung für die Kinder, das heißt, sie könnten ein wenig müde werden. Beim Kauf in der Apotheke sollte jedoch auf jeden Fall eine ausführliche Beratung auch in Bezug auf Kontraindikationen durchgeführt werden. Schlussendlich ist auch der Einsatz von Ingwer denkbar. Es gibt ein Präparat am Markt gibt, das für Kinder ab 6 Jahren einsetzbar ist.

 

 

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