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Autorin:

Kathrin Reis

 

Vojtatherapie für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und

Erwachsene, Manuelle Therapie nach dem Maitland-Konzept

 

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Das Familienmagazin für Darmstadt und Umgebung

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Fehlhaltungen und Aufrichtemängel der Wirbelsäule

Von der Fußzehe bis zum Kiefergelenk

 

Kommt unsere Wirbelsäule aus dem Lot, kann das Auswirkungen auf alle unsere Gelenke haben - von der kleinen Fußzehe bis hin zum Kiefergelenk.

 

Unsere Wirbelsäule setzt sich aus 24 Wirbeln und Bandscheiben zusammen. Die Wirbel sind über die Facettengelenke miteinander verbunden, die von vielen kurzen Muskeln gehalten und bewegt werden. Diese kleinen Muskeln sind für unsere Aufrichtung verantwortlich. Bei Kindern und Jugendlichen vor der Pubertät kommt es oft zu großen Wachstumsschüben. An die neuen Längenveränderungen müssen sich Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke langsam anpassen.

 

Ich beobachte in meiner täglichen Arbeit zunehmend Fehlhaltungen und Aufrichtemängel der Wirbelsäule bei Kindern und Jugendlichen. Oft fällt den Eltern ein übermäßiges Hohlkreuz auf oder dass eine Schulter etwas höher steht als die andere. Bei vielen Kindern zeigt sich eine Fehlhaltung auch im Gangbild. Typisch ist dabei, dass die Kinder oft stolpern oder mit nach innengedrehten Füßen „über den großen Fußzeh laufen“.

 

Schaue ich mir bei diesen Kindern die Wirbelsäule an, so sehe ich oft ein weit nach vorne gekipptes Becken und ein sehr deutliches Hohlkreuz. Kommt zu dieser Fehlhaltung noch eine asymmetrische Aufrichtung dazu, erkennbar meistens an einem Schulterhochstand auf einer Seite, so besteht die Gefahr, dass die Kinder eine Skoliose entwickeln. Eine Skoliose ist eine Seitneigung mit Verdrehung der Wirbelsäule. Dies kann später das Risiko von Rückenschmerzen und Bandscheibenbeschwerden erhöhen.

 

Mit Physiotherapie und speziell mit der Vojtatherapie kann man die Aufrichtung der Wirbelsäule verbessern und Fehlhaltungen korrigieren. Es ist wichtig, Fehlhaltungen so früh wie möglich zu erkennen und für den bestmöglichen Therapieerfolg noch vor der Pubertät mit der Therapie zu beginnen. Ihrem Kinderarzt oder Orthopäde wird Ihnen eine geeignete Behandlung empfehlen.

 

Ich als Physiotherapeutin berate Sie dabei, erstelle vorab einen Befund und begleite Sie gerne zum Therapieerfolg.

 

 

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