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Autorin:

Sandra Hoiting

 

Sie ist Personal

Fitness Trainerin

aus Alsbach-

Hähnlein

 

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Das Familienmagazin für Darmstadt und Umgebung

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Das bringt Bewegung in den Alltag

 

Ein Hoch auf unsere täglichen Aufgaben

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt körperliche Aktivität als „Jede körperliche Bewegung, die von der Skelettmuskulatur produziert wird und Energie verbraucht“.

 

Hier steht nichts von Schweiß oder 20 Wiederholungen, von „Da geht noch mehr!“, Funktionskleidung oder Fitnessclub-Mitgliedschaft. Was hier gesagt wird ist, dass Bewegung, jede Bewegung, körperliche Aktivität ist.

 

Wenn ich das mal auf unsere haushaltlichen Aufgaben beziehe, dann habe ich jede Menge Zug- und Druckbewegungen wenn ich Staubsauge. Darüber hinaus muss ich den Staubsauger von seinem Aufbewahrungsplatz zu dem Platz tragen, wo ich ihn einsetzen möchte: Hebe- und Trageaktivität. Ich muss mich auch mal lang machen, um in die hintersten Ecken zu kommen: Stretching. Ich habe dafür keinen extra Zeitaufwand nötig und auch keinen Babysitter, der auf meine Kinder aufpasst, während ich mit dem Auto zum Sport fahre.

 

Ich kann überdies mit einem einfachen Mittel meinen Wohnraum so gestalten, dass er mir mehr körperliche Aktivität abverlangt. Beispielsweise könnte ich meine Couch meiden und mit meinen Kindern auf dem Boden sitzen. Wenn ich mich nicht irgendwo anlehne, wird die körperliche Arbeit in der Ruheposition schnell spürbar. Je öfter ich mich jetzt in eine andere Position setze, umso interessanter ist das für meinen Körper. Der liebt nämlich Abwechslung. Um diesen Platz zu schaffen, habe ich meinen Wohnzimmertisch erst beiseite geräumt (körperliche Aktivität)  und dann ganz aus dem Wohnzimmer verbannt (einmalige körperliche Aktivität). Übrigens, beobachten Sie doch mal, wie oft Sie aufstehen müssen und sich wieder hinsetzen. Jede Menge kniebeugeähnlicher Bewegungen sind die Folge. Kleiner Tipp, wenn Sie ein Lieblingsaufstehbein haben, dann wechseln Sie es ganz bewusst beim Aufstehen ab.

 

Wenn das Wetter es zulässt und ich mit meiner Familie auf den Spielplatz gehen kann, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, nicht zu sitzen. Während die Kinder spielen, versuche auch ich, mir Dinge einfallen zu lassen, die mich bewegen, beispielsweise auf einem Balken zu balancieren, mich seitlich an einen Posten mit einem Arm zu hängen (Füße auf den Boden), auf einem Bein zu stehen, zu hüpfen oder mit den Kindern fangen zu spielen. Wenn Sie jetzt noch Ihr Auto öfter (weiter weg) stehen lassen und sich darüber freuen, Dinge zu tragen, sind Sie auf dem besten Weg, Ihre Fitness enorm zu verbessern. Was sind schon zwei Stunden Sport in der Woche gegen die tägliche Möglichkeit der Bewegung? Lieben Sie ab jetzt Ihre Hausaufgaben! Sie bringen Sie wirklich in Bewegung.

 

 

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