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Autor:

Cornelius Dunkel

 

Fachverkäufer bei Yosemite Sport

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Ob Kind oder Erwachsener:

 

Wer Fahrradhelm trägt, lebt sicherer

 

Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) auf der Basis einer aktuellen Untersuchung von Medizinern, die über mehrere Jahre hinweg Schwerverletzungen von Fahrradfahrern untersucht haben.

 

Danach sei der Kopf mit rund 72 % die meistbetroffene Körperregion unter den Verunglückten und das Schädel-Hirn-Trauma die häufigste Verletzungsart. Nach Einschätzung der Unfallchirurgen könnten durch den Helm viele schlimme Verletzungen vermieden werden. Die Zahlen eines Gutachtens von 2017, im Auftrag des Baden-Württembergischen Ministeriums für Verkehr, sind deutlich: Bis zu 80 % der Kopfverletzungen unter Schwerverletzten und 20 % unter Leichtverletzten könne der Fahrradhelm verhindern.

 

Aus Sicherheitsgründen achten die meisten Eltern sehr darauf, dass ihre Kinder Helme tragen, richtigerweise so früh wie möglich. Denn schwere Kopfverletzungen bei Kindern können zu gravierenden Entwicklungsstörungen führen. Dennoch gilt: Kinderköpfe sind nicht grundsätzlich empfindlicher als Erwachsenenköpfe.

 

Aus Komfortgründen können sich aber noch immer viele Erwachsene nicht mit dem grundsätzlichen Tragen eines Fahrradhelms anfreunden und damit auch ihrer so wichtigen Vorbildfunktion nicht immer nachkommen. Dabei sind Fahrradhelme heutzutage gar nicht mehr klobig und luftundurchlässig. Ganz im Gegenteil. Sie sind leicht, windschnittig und in jeder erdenklichen Farbe erhältlich.

 

Entscheidend ist allerdings, dass der Fahrradhelm perfekt auf den Kopf passt, damit er diesen auch tatsächlich schützen kann. Er muss auf jeden Fall die Prüfnorm DIN EN 1078 erfüllen. In einem Fachgeschäft können Helme anprobiert werden und Fachverkäufer helfen bei der richtigen Einstellung. Wichtig ist, dass der Fahrradhelm waagrecht auf dem Kopf sitzt, um auch die Stirnpartie zu schützen.

 

Je nach Helm gibt es zudem verschiedene Anpassungsmöglichkeiten, wie den verstellbaren Kopfring, das Gurtdreieck um die Ohren und den Kinnriemen. Damit kann ein Helm auch mal ein paar Jahre mitwachsen, aber nur, wenn er keinen Sturz mitmachen muss. Wer ganz sichergehen will, lässt einen heruntergefallenen Helm auf seine volle Funktionstüchtigkeit hin prüfen, denn nur dann kann der Helm gewährleisten, was er verspricht – optimalen Schutz für den Kopf bei einem Sturz.

 

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