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Autorin:

Corinna Weber

 

von der Naturheilpraxis

für Kinder

aus Groß-Umstadt

 

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Das Familienmagazin für Darmstadt und Umgebung

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Ein kleiner Überblick:

 

Homöopathische Hausapotheke

 

Nirgends sonst scheint mir die Anwendung sanfter, altbewährter, naturheilkundlicher Konzepte so sinnvoll wie in der Behandlung unserer Kinder. Hierzu zählt unter anderem die Homöopathie. Die Zahl der homöopathischen Mittel ist groß, doch was hilft wann? Und was darf in keiner Familien-Hausapotheke fehlen? Hier ein kleiner Überblick:

 

Aconitum:

bei Schock/Schreck, Panikzuständen, hohem Fieber mit Unruhe

 

Apis:

bei Bienen-/Wespenstichen

 

Arnica:

bei Wunden und Verletzungen mit Blutergüssen

 

Arsenicum album:

bei Erbrechen nach verdorbenen Lebensmitteln

 

Belladonna:

bei Hitzschlag, Sonnenstich, hohem pulsierendem Fieber

 

Cantharis:

bei Verbrennungen und Sonnenbrand mit Blasen

 

Cocculus:

bei Reiseübelkeit

 

Dulcamara:

bei Ohrenschmerzen nach Einwirkung von kalter Nässe

 

Hypericum:

bei allen Nervenverletzungen beispielsweise bei Quetschungen von

Fingern oder Zehen

 

Ledum:

bei Tierbissen, Zeckenbiss

 

Okoubaka:

bei Magen-Darmbeschwerden aufgrund von Klimaveränderung und

ungewohnter Ernährung

 

Pulsatilla:

bei Magen-Darmbeschwerden nach zu viel fettem Essen oder Eis

 

Rhus toxicodendron:

bei Verletzungen von Bändern und Sehnen, bei „Hitzepickeln“

 

Ruta:

bei Prellungen, Verletzungen der Knochenhaut

 

Staphisagria:

bei Schnitt- und Risswunden

 

Veratrum album:

bei Kreislaufschwäche, Magen-Darm Beschwerden mit Brechdurchfall

 

Ich empfehle meinen Patienten die Anschaffung dieser Mittel in der Potenz C30 in einem praktischen Reise­etui. Die Dosierung sieht dann im Akutfall wie folgt aus: zunächst 1x 3 Globuli trocken unter die Zunge geben und warten ob es eine Besserung gibt. Ist dies der Fall 3 weitere Globuli in 150 ml Wasser auflösen und davon bei erneuter Verschlechterung der Symptomatik einen Schluck trinken. Tritt nach Einnahme der Globuli keine Besserung ein, war das Mittel falsch gewählt.

 

Sollten die Beschwerden länger als 24 Stunden anhalten und sich keine Besserung zeigen, hohes Fieber bestehen oder der Allgemeinzustand Ihres Kindes deutlich reduziert sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Kinderarzt.

 

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