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Autorin:

Uta Bollmann

 

Gartenplanerin für große und kleine Hausgärten, Familiengärten, Umgestaltung, Pflanzung. Individuelle Garten-Beraterin vor Ort.

 

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Das Familienmagazin für Darmstadt und Umgebung

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Mit Kindern gärtnern

 

„Kinder-Garten“ für die Sinne

 

Wie wäre es, wenn Sie zusammen mit Ihren Kindern ein Gärtchen mit Gemüse und duftenden Blumen anlegen würden?

 

Dabei können Sie Kindern hautnah den Verlauf der Natur vermitteln. Dabei spielt die Größe des Gartens keine Rolle. Bedingung jedoch ist, dass für die Gemüse- und Obstanzucht ein möglichst sonniges Eck im Garten ausgewählt wird. Durch die gärtnerische Tätigkeit entwickeln Kinder Respekt für ihre Umwelt. Auch werden Geduld, Kreativität, Ausdauer und eine genaue Beobachtung geübt.

 

Welche Pflanzen eignen sich am besten? Damit Kinder nicht schnell die Lust verlieren, ist eine richtige Pflanzenauswahl wichtig. Zum Gärtnern mit Kindern eignen sich besonders schnell wachsende Pflanzen. Zuckererbsen, Kürbis, Zucchini oder auch die schnell rankenden Feuerbohnen eignen sich im „Kinder-Gemüse-Garten“ hervorragend.

 

Aber auch Radieschen, Möhren und Zuckermais sind sehr beliebt bei Kindern. Es gibt ein paar anschauliche Beispiele und Tricks, wie man mit wenig Aufwand zusammen mit den Kindern ein solches Gemüse und auch Blumenbeet anlegen kann.  Ein solches Gartenbeet für die Sinne könnte zum Beispiel rund sein und mit großen, runden Kieselsteinen eine Umrandung bekommen, wie auch eine Unterteilung von vier bis fünf Tortenstücken. Und dann kann man in jedes Beet eine unterschiedliche Anpflanzung vornehmen. Das erste Beet enthält zum Beispiel duftende Blumen und Kräuter für Schnuppernasen, etwa Lavendel oder Zitronenmelisse. Aber auch Thymian, Pfefferminze und Majoran sollten nicht fehlen. Sie eignen sich nicht nur für Schnupperspiele mit verbundenen Augen.

 

Vom zweiten Beet darf genascht werden: Dort gedeihen beispielsweise Radieschen, Karotten, Erdbeeren, Zuckermais und Zuckererbsen.

 

Das dritte Beet erfreut das Auge – mit vielen bunten (nicht giftigen) Blumen und kleinen Windrädern, die zusätzlich noch Bewegung ins Spiel bringen. Die Blumen locken außerdem Schmetterlinge, Marienkäfer und Bienen an. Besonders beliebt für ein Blumenbeet sind Sonnenblumen oder Löwenmäulchen, weil sie auf Fingerdruck ihren Staubbeutel öffnen, und Kapuzinerkresse, weil sie lecker auf dem Brot schmeckt.

 

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